Auf Reisen möchte man natürlich die wunderschönen Erlebnisse festhalten. Fotos macht heutzutage vermutlich jeder, egal ob mit dem Handy oder einer Kamera. Immer mehr wollen aber auch die besonderen Momente auf Video festhalten. Ob nur privat und für Social Media um es mit Freunden zu teilen, oder mit kommerziellem Hintergedanken, Technik beim Reisen ist immer dabei.

Wir möchten euch auf dieser Seite einen Einblick geben was bei uns auf Reisen immer mitkommt.

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Unsere Fotoausrüstung

Systemkamera

Sony a7ii Systemkamera

Nach vielen Jahren mit Canon bin ich auf die Sony a7ii umgestiegen. Ein Kamerawechsel sollte immer gut überlegt sein, da der Neukauf von Objektiven, Blitzsendern und anderem Zubehör richtig schön ins Geld gehen kann. Aber für mich gab es damals gute Gründe, die ich bis heute nicht bereut habe.

Die Sony ist eine spiegellose Systemkamera, das heißt im Vergleich zu normalen DSLR Kameras läuft hier alles elektronisch ab und die Kamera ist um einiges leichter und kleiner – ein klarer Vorteil auf Reisen, wo es auf jedes Gramm ankommt.

Der Sucher: Sony verwendet einen digitalen Sucher, somit sieht man die fertige Aufnahme, Schärfepunkte (wird dann im Sucher z.B. rot markiert) und das Histogramm (ob man richtig belichtet, oder ob Tiefen/Lichter zu hell/dunkel sind) schon bevor man abdrückt. Die Sony hat ebenso ein sehr gutes Rauschverhalten bei schlechtem Licht, die Funktionstasten kann man sich relativ frei programmieren und das Menü ist sowohl für Foto als auch Video sehr umfangreich.

Nachteil: die vielen schönen angenehmen digitalen Helferleins brauchen natürlich auch viel Strom. Ich empfehle daher gerade für Reisen den Batteriegriff um für insgesamt 2 Akkus gleichzeitig Platz zu haben, dadurch liegt sie auch besser in der Hand.

Ebenso empfiehlt es sich ein paar Akkus zusätzlich zu besorgen, hier reichen Nachbauakkus vollkommen, ich konnte auch noch keine Unterschiede in der Qualität oder Ausdauer erkennen, im Preis dagegen schon!



Objektive

Sony FE 28-70mm 3.5-5.6 Kit Objektiv

Dieses Zoomobjektiv ist auch als Set mit der Kamera erhältlich, wodurch man noch ein paar Euro sparen kann.

Für den Anfang ein absolut brauchbares Reiseobjektiv. Mit 28mm Brennweite lassen sich schon schöne Landschaftsaufnahmen oder Gebäude fotografieren, 35-70mm lassen sich aber auch perfekt für Portraits nutzen.

Das Objektiv stammt aus der Einstiegsserie für Vollformatkameras, der Blendenbereich von 3.5-5.6 ist zwar nicht sonderlich lichtstark und stösst bei schwachem Licht schneller an seine Grenzen – für den Anfang aber gut geeignet.

Solltet ihr Bilder toll finden, bei denen der Hintergrund schön unscharf wird, ist dieses Objektiv auch nur begrenzt zu empfehlen. Sowohl mit Blende 3.5 als auch 5.6 ist die Verzeichnung im Hintergrund nicht sonderlich ausgeprägt. Von diesem Objektiv gibt es 3 Modelle, wobei das G Master mit Blende 2.8 das beste aber auch teuerste ist.



Sony FE 1.8/55mm

Dieses Objektiv nutze ich super gerne für Portraits aber auch Landschaften, es ist knackscharf, der Fokus sitzt immer und ich bekomme damit ein wunderschönes Bokeh im Hintergrund. Es ist aus Metall und somit spritzwassergeschützt, hat bei mir auch schon den einen oder anderen Sturz einwandfrei überlebt – ein Objektiv für viele Jahre Freude.

Da es eine Festbrennweite ist, kann man damit nicht zoomen, ihr müsst euch also mehr bewegen ;)


Sigma F1.4 20mm mit Sony Bajonett

Sigma 1.4 20mm Festbrennweite

Ein Weitwinkelobjektiv – perfekt für Landschaft, Architektur und auch Sternenfotografie, da es super lichtstark ist. Die Bilder werden extrem scharf, selbst in den Ecken und es hat auch keine Vignetierung (schwarze Ränder in den Ecken). Leider wiegt es auch knapp 1kg, was man bei Rucksackreisen schon beachten sollte, ich möchte es trotzdem nicht mehr missen.

Beispielbilder, die ich mit dem Sigma gemacht habe:


Auch für Besitzer einer Canon oder Nikon Kamera gibt es das Objektiv mit passendem Anschluss, ich verlinke euch mal alle Varianten:


weitere Objektive für Portrait- und Makrofotografie

Da ich auch Fotograf bin habe ich auch Objektive im Einsatz, die für den „normalen“ Reisenden jetzt nicht unbedingt die erste Wahl sind. Aber für Portraits und im Studio oder auch für Makroaufnahmen in der Natur sind diese Objektive absolut top! Hier noch Beispielbilder:


Bildbearbeitung

Ich bearbeite alle Bilder mit dem Fotografen-Abo von Adobe, Lightroom und auch Photoshop sind enthalten zu einem monatlichen Betrag.*

Lightroom eignet sich besonders gut um Bilder auszuwählen, Grundeinstellungen wie Farbtemperatur, Kontrast, Farbtöne usw. einzustellen bzw. Presets auf einem Bild anzuwenden.

Will man etwas mehr aus seinen Fotos machen oder Portraits richtig retuschieren ist Photoshop die richtige Wahl.

Für mich sind die beiden Programme in Kombination perfekt, und ich möchte sie nicht mehr missen.



Actioncam

GoPro Hero 5 black

Wenn es actionreich oder zum Wasser geht ist die GoPro einfach nur unentbehrlich. Wasserdicht, 4K Auflösung, Slo-Mo, Zeitraffer – all das und noch viel mehr bietet sie uns. Und das beste: Bilder im RAW Format, das heißt: unendlich mehr Möglichkeiten das Bildmaterial nachher in Lightroom oder Photoshop zu bearbeiten, da ich im Vergleich zum Jpeg Format viel mehr Farb- und Detailinformationen bekomme – kurzum: wir lieben sie!

Wir haben uns für die GoPro 5 entschieden, mittlerweile gibt es schon die 7 mit noch besseren Features: 4k 60fps, Verwackelungsschutz für Video uvm., aber man Preis/Leistung waren hier einfach perfekt und für unsere erste Actioncam war es ausreichend, muss ja noch Luft nach oben sein!

Heute würde ich mich auch für die Hero7 entscheiden, der Preisunterschied ist jetzt viel geringer. Den schwimmenden Griff (finde ich sehr praktisch) gibt es leider nicht mehr zu kaufen.



Drohne

DJI Macic Pro

Lange habe ich überlegt welches DJI Modell es werden soll, mich über die gesetzliche Lage informiert, auch international, ob es sich lohnt eine Drohne zu besitzen, ein ewiges Hin und Her. Ich persönlich liebe Drohnenaufnahmen, egal ob Fotos oder Videos, und ich wollte auch welche machen.
In Österreich benötigt man unter anderem eine Haftpflichtversicherung sowie eine Anmeldung bei der AustroControl – die heimische Luftschutzbehörde. Beides ist natürlich mit Kosten verbunden, jährlich etwa 130€ für die Versicherung, die Anmeldung der Drohnen beläuft sich auf gut 380€ für das erste Jahr, dann die selbe Summe für Jahr 2 & 3 falls man gewisse Auflagen erfüllt.
Jedem sollte bewusst sein, dass das illegale Fliegen mit einer Drohne kein Kindergeburtstag ist, und es richtig teuer und bitter werden kann, wenn man erwischt wird, also ganz oder gar nicht!

Weil kleiner und billiger wollte ich sehr lange zur DJI Mavic Air tendieren, allerdings haben mich Tests und Berichte über die schwache Verbindung und die ständigen Abbrüche dann doch auf die Mavic Pro gebracht.
Eine Entscheidung, die goldrichtig war.
Die Drohne kostet zwar mehr, aber die Technik ist um einiges ausgereifter, hochwertiger und die Kamera überzeugt ebenso mit tollen Aufnahmen.

Ich habe mich für die FlyMore Combo entschieden (mehr Akkus, Zubehör, Rotorblätter und eine praktische Transporttasche), ebenso noch für ND Filter um bei viel Sonnenlicht bessere Aufnahmen machen zu können.

Auf Reisen nicht vergessen: LI-PO Bags für eure Akkus, in vielen Fluglinien bekommt man ohne denen Schwierigkeiten und sie dienen der Sicherheit!



Videoausrüstung

Vlog Kamera

Lange schon planen wir auch YouTube Videos von unseren Reisen zu machen, zu vloggen. Um aber qualitativ gute Videos machen zu können braucht es neben viel Übung (und ja wirklich viel Übung, zumindest wenn man auf Qualität achten möchte) und zum anderen auch ein bisschen Technik.

Ende Februar erscheint die neue Sony a6400 – hochklappbares Display, 4K und das beste: ich kann meine Objektive auch auf dieser Kamera nutzen und muss nichts doppelt kaufen & tragen. Spätestens bis Sommer werde ich sie mir bestellen und dann geht es los.

* zur Sony a6400*

Update: Nach einigen Stunden auf YouTube habe ich mich dann doch für die Canon EOS M50* entschieden. Warum? das lest ihr hier: Canon M50


Mikrofon

ohne viel Ahnung davon zu haben, habe ich mich einfach bei Vloggern und YouTubern umgesehen, was sie so nutzen und gut finden. Preis/Leistung sind hier vollkommen ok und Rode ist als Marke durchaus bekannt.


Update zum Mikrofon: inzwischen besitze ich auch das kleinere Mikrofon von Rode. Das Rycote hat mich zwar absolut von der Qualität überzeugt, leider war es aber bei Aufnahmen im Freien mit aufgesetztem Windschutz (dead cat) und Weitwinkelobjektiv (ab 20mm und darunter) immer im Bild sichtbar. Fürs Vloggen also leider nur begrenzt einsetzbar.