Bali Tipps – die schönsten Sehenswürdigkeiten und Highlights unserer beeindruckenden Reise

So lange hatten wir davon geträumt, Berichte gelesen, YouTube Videos durchgestöbert und dann war es endlich so weit.
Unsere Boeing 777-800 landet nach Zwischenlandung in Doha auf dem Zielflughafen Denpasar, Bali.

Vom klimatisierten Langstreckenflugzeug ausgestiegen gibt es gleich mal die erste Erfahrung in Indonesien – es ist heiß, sehr heiß und die Luftfeuchtigkeit würde bei uns als Dauerregen durchgehen. Man merkt sofort, dass man ganz weit weg von Zuhause ist.

Die Wege am Flughafen sind weit, und für die Einreise sollte man nicht nur die ausgefüllte Zollerklärung, sondern natürlich auch den Reisepass und die Hoteladresse griffbereit halten. Alles in allem lief es aber problemlos, lediglich gut 90 Minuten solltet ihr auf alle Fälle einplanen.

Aber alles egal, wir waren einfach unheimlich glücklich endlich angekommen zu sein.

Tipps zur Reisevorbereitung und Impfungen

Bali liegt am anderen Ende der Welt für uns Europäer, nicht nur die Kultur und das Klima unterscheiden sich enorm, auch das Vorkommen von Tieren, Krankheiten und Nahrungsmitteln.

Wir haben im Vorfeld viel gelesen, mit der Ärztin unseres Vertrauens gesprochen und die für uns wichtigsten Dinge geplant und erledigt. Beginnt nicht zu knapp vor eurer Reise, je nach vorhandenem Impfschutz können schon 3-4 Impfungen notwendig sein um reisebereit zu sein. Ihr müsst nicht in Panik verfallen oder gar Angst haben, aber auf Nummer sicher zu gehen kann bestimmt nicht schaden.

Persönlich haben wir die folgenden Impfungen als unerlässlich gesehen und diese auch auffrischen lassen:

Zecken
Hepatitis A & B
Tetanus
Polio

Achtung: manche Impfungen sind recht teuer und ihr solltet pro Person zwischen 250 und 400€ einplanen

Alle wichtigen Informationen findet ihr auch auf der Seite des Tropeninstituts.

Mückenschutz: unbedingt genügend Mückenschutz einpacken und täglich verwenden. Stechmücken (Moskitos) können Malaria übertragen, jährlich kommt es zu über 200 Millionen Neuinfektionen, rund 400.000 Todesfälle.

Wie schützt man sich am besten? Moskitos sind besonders in der Dämmerung und den Nachtstunden aktiv. Achtet auf ein Moskitonetz rund ums Bett und eine funktionierende Klimaanlage, Wind mögen sie nämlich nicht so gerne. Aber auch tagsüber kann es nicht schaden sich zu schützen. Helle und weite Kleidung tragen, unbedeckte Hautstellen einschmieren. Ebenso haben wir unsere Kleidung mit Moskitoschutz imprägniert. Obwohl mich in Österreich die Gelsen (Stechmücken, Schnaken ;-)) regelmäßig auffressen hatte ich auf Bali gerade mal 5-10 Stiche abbekommen.

Geschützt haben wir uns mit NOBITE Mückenschutz Haut-Spray & Nobite Kleidung Anti-Moskito*

Unsere Airbnb Unterkunft: New Moon Villa in Ubud

Wenn schon Bali dann richtig! Man kann auf Bali wirklich günstig wohnen und leben, aber eben auch etwas teurer. Für jeden Geschmack und jedes Budget ist genügend Auswahl vorhanden.

Nach stundenlangem Stöbern auf Airbnb haben wir uns dann für eine Villa mit Pool, Blick auf die Reisfelder und in ruhiger Lage entschieden. Die Stadt Ubud war zu Fuß in unter 20 Minuten erreichbar.

Sicher dir bis zu 41€ Startguthaben für deine erste Airbnb Buchung*

Zur Villa gehörten nicht nur 2 wunderbare Hausdamen, die wir am liebsten adoptiert hätten, sondern auch unser Chauffeur Putu. Alle 3 haben wir in den zwei Wochen so ins Herz geschlossen, sie haben uns mit ihrer Herzlichkeit und der positiven lebensfrohen Art einfach einen unvergesslichen Urlaub beschert.

Wenn ihr Putu´s Dienste in Anspruch nehmen wollt findet ihr hier sein Profil auf Instagram – er ist der Beste!

Hier findet ihr die Villa auf Airbnb:

Bali Tipps: unsere 10 besten Reiseempfehlungen

Ubud & Ridge Walk
Monkey Forrest
White Sand Beach
Tegallalang Reisterrassen
Bali Zoo
Banyumala Twin Waterfalls
Besuch eines balinesischen Hauses
Pura Ulan Danu Bratan Tempel
Manta Point Nusa Penida
Kelingking Beach

Ubud Stadt & Ridge Walk

Ubud liegt nicht nur sehr zentral, es hat auch einiges zu bieten. Die Lage der Unterkunft auf Bali spielt keine so kleine Rolle, wenn man bedenkt, dass man für 5km auch mal gut eine Stunde brauchen kann und im dichten Verkehr nicht voran kommt. So war es uns möglich alle Himmelsrichtungen innerhalb 1-3 Stunden zu erreichen und so viel wie möglich von der Insel aufzusaugen.

Das Zentrum von Ubud besteht aus wenigen Hauptverbindungen, daher ist auch immer viel Verkehr entlang den üblichen Routen. Zahlreiche Restaurants wechseln sich ab, indonesische Küche, japanisch, italienisch, europäisch – verhungern wird bestimmt niemand. Unser Tipp: unbedingt indonesische Küche testen, wir waren begeistert und preislich liegt man oft bei 2-3 Euro pro Hauptspeise. Aber auch hier gilt wieder, von ganz günstig bis teuer wird man alles finden – wobei der Preis nicht auch mit der Qualität steigt.

Ubud ist auch bekannt für viele kleine Shops wo man Kleidung, Dekoartikel, Souvenirs und auch Möbel bekommen kann, wer gerne nach Schnäppchen oder einer schönen Erinnerung sucht wird bestimmt fündig.

Vorsicht ist bei den Taxifahrern geboten, die man gut alle 3m an „Taxi… Driver“ Rufen erkennt. Irgendwann hört man es nicht mehr. Es gibt auf Bali Lizenzen für den Transport von Personen, wofür man jährlich eine Gebühr zahlen muss und gewisse Vorschriften einhalten muss. Da die Balinesen manchmal sehr situationselastisch sind gibt es auch hier viele schwarze Schafe. Wir selbst hatten 2 Polizeikontrollen, da unser Fahrer aber natürlich alles angemeldet hatte kamen wir ohne Probleme durch.

Ridge Walk: wunderschöner Weg entlang von Reisfeldern und Palmen

Diesen Weg, der im Norden von Ubud liegt, sollte man vorzugsweise in der Früh bzw. am späteren Nachmittag machen. Er liegt auf eine kleinen Anhöhe und man ist der Sonne gnadenlos ausgesetzt. Unbedingt auch ausreichend Trinkwasser mitnehmen. Am Ende des Weges gelangt man in ein kleines Dorf mit Restaurants und schönem Ausblick. Plant etwa 3 Stunden Zeit ein.

Auf Google Maps anzeigen

Monkey Forrest Ubud:

Wer mag sie nicht, diese süßen kleinen Affen, die auch nicht selten kleine Diebe sind? Die Affen haben sich diesen Lebensraum selbst ausgesucht und können sich frei bewegen, schon weit bevor man zum Eingang kommt sind Begegnungen mit Affen also keine Seltenheit. Selbst in Ubud hängen sie von den Laternenmasten und sitzen auf Mauervorsprüngen um nach Essbarem Ausschau zu halten.

Grundsätzlich sind die Affen sehr nette Zeitgenossen, leider mussten wir aber auch beobachten, dass es Touristen gibt, die ohne Verstand und Hirn die Tiere reizten und auch in die Enge trieben. Man darf sich dann nicht wundern kleinere Verletzungen davon zu tragen, die Affen können sich kräftig bemerkbar machen und auch beißen. Ebenso sollte man den direkten Augenkontakt vermeiden und Ruhe ausstrahlen, dann steht einem unvergesslichen Erlebnis mit diesen tollen Tieren nichts im Weg.

Unsere Bitte: behandelt alle Tiere mit Respekt und kommt ihnen nicht zu nahe, schon gar nicht für das perfekte Instagram Foto oder eine persönliche Mutprobe. Wer das bekannte Selfie mit den Monkeys machen möchte sollte sich nach dem Personal umsehen, die an gewissen Stellen dafür zur Verfügung stehen.

White Sand Beach

Bali Beach Tipp: für uns der schönste Strand auf Bali. Ein kleiner Weg mit Stufen führt zum ruhigen Strandabschnitt mit strahlendem türkisfarbenen Wasser. Neben etwa 20 Liegen befindet sich dort noch ein WC sowie 2 kleine Bars. Die absolute Idylle.

Zum Schnorcheln eher nicht geeignet, da die Wellen schon ganz schön hoch werden können und der Boden dadurch aufgewühlt wird.

Auf Google Maps anzeigen

Tegallalang Reisterrassen

Natürlich durfte auch dieses Highlight nicht fehlen, sind wohl die bekanntesten Reisterrassen auf Bali und von uns eine ganz klare Empfehlung.

Will man die Terrassen in Ruhe genießen und die Natur auf sich wirken lassen sollte man ganz früh am Morgen kommen. Bis etwa 8:30 Uhr waren wir ganz allein dort und konnten den Sonnenstrahlen zusehen, wie sie sich ihre Weg durch die Palmen suchten – einfach ein unglaubliches Stück Natur. Die Wege sind mit bunten Pflanzen markiert, einfach immer folgen dann kann nichts schief gehen.

Ebenso können wir euch ein anschließendes Frühstück mit Blick auf die Felder empfehlen, bei einer guten Tasse Bali Coffee und einem Smoothie lässt es sich schon einige Zeit gut aushalten.

Auf Google Maps anzeigen

Bali Zoo

Wir haben lange überlegt, ob wir den Zoo besuchen sollen. Einerseits weil wir die Gefangenschaft von Tieren nicht unterstützen wollen, andererseits weil wir unsere Zeit lieber für die grenzenlose Natur der Insel nutzen wollten. Es hat aber zeitlich einfach gut gepasst an dem Tag, weiter weg zu fahren hätte sich nicht gelohnt, und wir wollten uns selbst einen Eindruck verschaffen, da es ja ein Touristenmagnet ist und wir Bescheid wissen wollten.

Wir waren positiv überrascht. Im Zoo laufen viele Tiere frei herum, neben Rehen und Vögel auch Affen und Kängurus. Die Gehege sind verhältnismäßig groß angelegt und Tiere machen einen fitten und gesunden Eindruck. Natürlich ist und bleibt es ein Zoo und die Tiere sind nicht dort wo sie hingehören, aber da haben wir schon schlimmeres gesehenen, zum Beispiel das Aquarium in Lignano, Italien.

Neben weißen Tigern, Reptilien und königlichen Löwen hat sich für uns auch ein besonderer Traum erfüllt – wir haben Elefanten gestreichelt und konnten die Dickhäuter ganz aus der Nähe beobachten. Sie haben ein so sanftes Gemüt und scheinen einen anzulächeln während sie dich mit dem Rüssel abtasten. Man könnte ja Nüsse oder einen Apfel versteckt haben.

Zum Thema Zoo kann man stehen wie man will und da wollen wir auch niemanden beeinflussen. Wer Tiergärten gerne mag wird im Bali Zoo voll auf seine Kosten kommen.

Banyumala Twin Wasserfälle

Der Weg zu den Wasserfällen führt ein paar hohe Stufen und einen kurzen steilen Weg hinab. Sonnencreme und Kopfbedeckung nicht vergessen, die Hitze brennt dort gnadenlos runter. Am Eingang ist eine geringe Parkgebühr zu bezahlen und Eintritt für die Wasserfälle.

Unten angekommen wird man mit einem einzigartigen Blick belohnt. Vor den Wasserfällen ist ein klarer See und eine Holzbrücke, dem Badevergnügen steht nichts im Weg – platsch!

Auf Google Maps anzeigen

Besuch eines balinesischen Hauses – Bali Tipp

Ohne etwas über die Menschen, Traditionen und Kulturen eines jeweiligen Landes kennenzulernen ist reisen nur halb so schön. Und Bali bietet hier von allem sehr viel. Putu brachte uns zu einem traditionellen balinesischen Haus, das durch eine Familie mehrerer Generationen bewohnt wird.

Aufteilung der Häuser

Typische Häuser bestehen auf Bali aus vier Wohneinheiten, die jeweils in eine Himmelsrichtung ausgelegt sind. Das Haus der Eltern, das Haus für den Sohn und seine zukünftige Gattin – Töchter ziehen jeweils zur Familie des Ehemanns – ein Haus für das Totenbett und eine Küche. Verstorbene werden auf Bali auf einem Bett solange aufgebahrt, bis ein guter Tag für ein Begräbnis gekommen ist. Erst dann werden die sterblichen Überreste beigesetzt.

Geburt auf Bali

Bei jeder Geburt wird die Plazenta ebenfalls mit nach Hause genommen. Sie wird gereinigt und mit einem Stück der Nabelschnur in einer Kokosnuss vergraben. Zieht die Familie um, wird sie wieder ausgegraben und zieht ebenfalls in ein neues Haus.

balinesisches Haus einer Familie

Das Sparschwein

Woher kommt bei uns der Begriff Sparschwein? Auf Bali halten viele Familie ein Schwein am Hof, täglich bekommt es das gleiche Essen wie seine Besitzer, es wird geehrt und gut behandelt. Sollten die finanziellen Mittel einmal knapp sein wird es verkauft um damit Schulden zu bezahlen oder wichtige Neuanschaffungen zu tätigen. Sie nennen es das Sparschwein, nur dass es bei ihnen nicht aus Keramik ist und der Schlitz das Maul ist, um es gut zu füllen.

balinesisches Haus einer Familie

balinesisches Haus einer Familie

balinesisches Haus einer Familie
Küche

Pura Ulun Danu Bratan Tempel

Der Wassertempel liegt auf etwa 1200m Höhe am Bratansee. Das Wasser des Vulkansees gilt als heilig und ist umgeben von traumhafter Natur. Ein Besuch lohnt sich auf alle Fälle, nicht nur wegen zahlreicher Fotomotive. Die Wahrscheinlichkeit einer Zeremonie beizuwohnen ist jedenfalls groß und ein tolles Erlebnis.

Auf Google Maps anzeigen

Pura Ulun Danu Bratan Wassertempel

Pura Ulun Danu Bratan Wassertempel

Pura Ulun Danu Bratan Wassertempel

Nusa Penida: Manta Point

Den Tagesausflug inklusive Nusa Penida und 3 Schnorchelspots haben wir aus Airbnb gebucht. Wir wurden von unserer Villa abgeholt und direkt zum Hafen gebracht. Von dort ging es nach einem Frühstück mit dem Boot an die Küste von Nusa Penida. Der erste Spot war gleich Manta Point. Der Wellengang war leider etwas wild, und die Sicht unter Wasser sehr trüb. Keine 2 Minuten im Wasser und da waren sie – Mantarochen. Ein einfach unvergessliches und unglaubliches Erlebnis diese sanften Riesen bestaunen zu dürfen, die bis zu 7 Meter groß werden können.

Manta Point Nusa Penida

Unzählige Fische, Delfine und auch eine Schildkröte durften wir entdecken, die Unterwasserwelt ist wirklich beeindruckend und machte uns Lust auf mehr.

Am Festland von Nusa Penida angekommen war es Zeit für eine Stärkung. In einem schönen Hotel mit Restaurant und Pool hatten wir Lunch, bevor es an die Klippe von Kelingking Beach ging.

Kelingking Beach

Die raue, holprige Waschbrettstraße führte uns 90 Minuten lang über schlechte Straßen und noch größere Schlaglöcher. Mit dem Auto eine kleine Qual, die Rollerfahrer mussten größtenteils schieben um ans Ziel zu kommen. Endlich angekommen ahnten wir schon am maßlos überfülltem Parkplatz was uns erwarten wird. Richtig – Millionen von Touristen im Kampf um das perfekte Foto und das Selfie vorm T-Rex Felsen.

Aber, es ist und bleibt einer der vermutlich schönsten Aussichtspunkte der Welt und völlig surreal. Wir wollen unbedingt wieder hin, dann aber auf eigene Faust und ganz zeitig in der Früh.

Nusa Penida, Kelingking Beach

Das waren unsere ganz persönlichen Bali Tipps für euch. Wir hoffen, dass der eine oder andere Tipp für euch dabei war, schreibt uns eure doch gerne als Kommentar.

Alle Informationen zu unserer Foto und Videotechnik findet ihr auf unserer Packliste oder in unserer Amazon Storefront